Kurzinfos zu den aktuellen Einheitsloks


Kurzinfos zu den aktuellen Einheitsloks 110,139,140 etc.

 

Quelle:  - schienenwelt.de

   -elektrolok.de

   - eigene Quellen

 
Baureihe 110

 

Baujahr: 1956-1969

Länge   : 16490 mm

Gewicht: 85 t

   
Die Baureihe 110 wurde ab 1956 mit insgesamt 379 Loks von der Deutschen Bundesbahn geordert. Die Lieferung erfolgte in 2 Bauserien. Die Kasten-Form(Lieferung in den ersten Serien) und die Bügelfaltenfrom(von vielen Eisenbahnern heute sprachmäßig bekannt) mit dem mittigen Knick in der Stirnfläche. Das Haupteinsatzgebiet der Loks waren Schnellzüge bis zu 140 km/h. Heute wird die Baureihe vor allem im Regional- teilweise aber auch im Fernverkehr sowie bei DB AutoZug(dort als Unterbaureihe 115) sowohl in der ersten, als auch in der 2. Variante eingesetzt. Die letzten Veteranen dieser Baureihe sind heute in Braunschweig, Dortmund, Frankfurt, Köln, München ,Stuttgart sie Trier eingesetzt. Bis vor kurzem wurden einige 110er noch von Freiburg aus eingesetzt und wurden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 leider durch die Baureihe 146 auf ander Standorte verdrängt. Die Baureihe 110 verfügt über eine Leistung von 3.620 kW, die sich auf vier Achsen verteilt. Die letzte Lok wurde 1969 ausgeliefert. Einige Loks wurden später für Verkehre mit bis zu 160 km/h zu 112ern, 113ern und 114ern umnummeriert. Bei den 113ern(damals vor den Rheingold-Zügen unterwegs) wurde das Getriebe geändert sowie einige Modifikationen am Drehgestell vorgenommen, so das die Loks mit 160 km/h unterwegs sein konnten. Heute gibt es bei der DB noch 3 113er, die planmäßig vor Autozügen durch ganz Deutschland fahren. Durch das Abgeben von den 3 113ern sowie einzelnen 110ern an DB AutoZug wurden sie(zur buchhalterischen Trennung) in die Unterbaureihe 115 umbenannt.

Dazu ein Info zur Baureihe 182(alt)

1960 entwickelte man eine Lok, die sowohl in Deutschland, Luxemburg sowie Frankreich fahren konnte. Anfangs E320, später ab 1968 dann 182. Hier begann das Kapitel des grenzüberschreitenden Verkehres Richtung Frankreich. Es wurden 3 Maschinen als Grundlage auf die Baureihe 110 gebaut(182 001,011 und 021) und bis 1983 vorwiegend zwischen Saarbrücken und Forbach eingesetzt. Sie erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. 182 001 wurde 1981 an die AEG verkauft und diente dort bis in die 80er Jahre als Testlok. So wurde sie als solche Anfang der 80er Jahre auf der S27 in München im Wendezugbetrieb eingesetzt. Heute steht 182 001 im DB Museum Koblenz-Lützel, 182 011 wurde 1983/84 in München-Freimann verschrottet und über 182 021 ist über ihr weiteres Schicksal bis heute nicht bekannt.


Baureihe 139

 

Umbaujahr: 1957-1973

Länge        : 16490 mm

Gewicht     : 84,7 t

 

Die Baureihe 139 entspricht völlig der Baureihe 140 und wurde aus einigen überflüssigen 110ern umgebaut. Es wurden von ihr 31 Exemplare gebaut. Die Lok bekam eine elektrische Widerstandsbremse, um damit die Strecken im deutschen Mittelgebirge sowie den Gebirgsstrecken in den Nachbarländern bewältigen zu können Sie sind bis zu 110 km/h schnell und verfügen über keine elektrische Bremse. Sie verfügen über eine Leistung von 3.700 kW, die sie mittels eines Gummiringfederantriebs auf die Gleise bringen. Stationiert sind sie in Nürnberg.

 

Baureihe 140

 

Baujahr:  1957-1973

Länge   : 16490 mm

Gewicht: 83 t

 

Von 1957 bis 1973(also in etwa genau dann, als auch die Baureihe 110 sowie die Baureihe 139 produziert wurde) entstand die Baureihe 140(abgeleitet von der Baureihe 110) für Einsätze im Güterverkehr. Im Gegensatz zur Baureihe 110 besitzt die 140 eine andere Dachhaube mit weniger Lüftergitterrosten. Insgesamt wurden 879 Exemplare dieser Baureihe gebaut. Somit ist die Lok die meistgebaute Typ des Einheitslokprogramms der DB. Die Loks sind bis zu 110 km/h schnell und haben wie die 139 keine elektrische Bremse. Sie verfügen über eine Leistung von 3700 kW. Stationiert sind sie in Gremberg, Mannheim und Seelze.

 

Baureihe 141

 

Extra für den Nahverkehr wurde ab 1956 bis 1971 die Baureihe 141 für nahezu alle Tätigkeiten gebaut. Insgesamt wurden 451 Lokomotiven dieser Baureihe gebaut, die hauptsächlich im Nahverkehr im Einsatz waren. Die Baureihe 141 hat eine Dauerleistung von 2310 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Durch die charakteristisches Geräuschentwicklung wird die Baureihe noch heute von vielen Eisenbahnfreunden als "Knallfrosch" bezeichnet. Der Planeinsatz dieser Baureihe endete am 11.Dezember 2005 mit den letzten Einsätzen vom Bh Braunschweig. Am 25.Februar 2006 fand mit 141 083 eine Abschiedsfahrt von Hannover nach Braunschweig statt. Durch einen 143er-Mangel im Raum Kassel sowie im RegioTram- Ersatzverkehr kamen noch 4 Maschinen(141 400,401,402 und 439) bis Dezember 2006 zum Einsatz. Derzeit stehen sie mit ungewisser Zukunft im Bw Frankfurt.


Baureihe 150

 
Baujahr: 1957-1973

Länge   : 19490 mm 

Gewicht: 128 t

 
Die Baureihe 150 gehört zwar nicht mehr zu den aktuellen Lokomotiven, war aber die erste Einheitslokomotive, die für den schweren Güterverkehr gebaut wurde. Von 1957 bis 1973 wurde sie in mehreren Serien mit einer Anzahl von 194 Lokomotiven gebaut. Die Nennleistung dieser Lok betrug 4500kW, Höchstgeschwindigkeit war 100 km/h Nachfolger dieser Baureihe war die Baureihe 151. Mit Erscheinen der Drehstromlokomotive Baureihe 152 wurde die Lok dann verstärkt ausgemustert. Letzte Stationierung der Lok war Kornwestheim, von wo sie oft im Schiebedienst auf der Geislinger Steige sowie auf der Spessartrampe eingesetzt wurde. Ende 2003 schied die Lok vollständig aus dem Betriebsdienst der DB aus.

 



 

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!